Auch Chamäleons mögen Kaffee..

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Die zwei weiteren Tage in Jinja bzw. Bujagali bedeuteten auch, dass ich meine Mitfahrgelegenheit gen Sipi Falls verpassen würde. Da die Ugander echt hilfsbereit sind, wurde deshalb kurzerhand ein Freund angerufen, der mich die gut vier Stunden im Auto nach Sipi gekarrt hat. Dort angekommen, war es ein bisschen so wie in einer anderen Welt, Hügel, naja vielleicht eher Berge, alles so schön grün, irgendwie verwunschen. Wusste gleich, dass es mir hier gefallen würde.

Den Dorm hatte ich mal wieder ganz für mich alleine, das ist gut und schlecht at the same time. Gut, weil die teilweise echt viele Betten in einen winzigen Raum quetschen und ich nicht wissen will, wie die Luft bei voller Besetzung da drin ist und eher nicht gut, weil man so kaum andere traveler kennen lernt.

Am nächsten Tag bin ich dann zu den Sipi Falls gewandert, gekraxelt, gerutscht und außerdem fast abgestürzt.. aber nur fast, ein Bein hing noch irgendwo oben. Man muss tatsächlich gut aufpassen, es ist echt eng da auf den “Wegen“ und mega rutschig dazu, in der Regenzeit.. Anyway, es hat sich gelohnt (und war definitiv anstrengender als das Gorilla Trekking). Unter einem, hm, Seitenarm von Wasserfall Nummer 2 von 3 habe ich dann geduscht, das war recht frisch, aber auch irgendwie cool. Und obwohl ich die Kaffeetour erst am folgenden Tag gemacht habe, habe ich gelernt, dass auch Chamäleons Kaffee mögen. Es scheint ihre bevorzugte Pflanze zu sein. Überhaupt schmeckt der Kaffee in der Sipi Region super, so echt und mit french press und so. Ansonsten gibt es hier eher gruseligen instant nescafe..brrr.

Die Kaffeetour stand wie gesagt am folgenden Tag an, gleicher Guide, gleicher Preis. Über die Unterkunft Crow’s Nest 30.000 UGX je Tour (3-4 Stunden), bucht man den Guide in ner teuren Lodge sind es 20 USD. Ich habe also Kaffee gepflückt, (m)eine 8 monatige Kaffeepflanze eingebuddelt, Kaffeekirschen gepult, getrocknete Kaffeebohnen gestampft, Schalen weggepustet, die Bohnen geröstet und anschließend zu Kaffeepulver gemahlen, alles per Hand natürlich. Der Kaffee wurde dafür in Wasser aufgekocht und noch vor der täglich runter kommenden Nachmittagsdusche in der Hütte getrunken. Yammi.

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Franzi

    tolle Bilder !!!

  2. Raphi

    Hi.
    Sehr genial. Das würde ich auch mal gerne machen.
    Bussi Raphi

  3. Isabel

    Komm vorbei 🙂 ich kann dich guiden 😀